Theaterstück „Ganz schön blöd“

Am gestrigen Dienstag haben sich die beiden 4. Klassen auf den Weg nach Meppen gemacht, um das Theatherstück „Ganz schön blöd“ im Windhorsttheather anzusehen. Im Rahmen des Sachunterrichts wird dieses Stück von den Klassenlehrerinnen Frau Ellen und Frau Niemann in den schulischen Kontext eingebettet.

„Ganz schön blöd!“ heißt die Zartbitter-Theaterproduktion gegen sexuelle Gewalt an Mädchen und Jungen im Grundschulalter. Mit viel Lebensfreude und Musik soll „Ganz schön blöd“ das Vertrauen von Kindern in die eigene Wahrnehmung stärken, zwischen schönen und blöden Gefühlen unterscheiden lernen, ein gesundes Misstrauen gegenüber Grenzverletzungen fördern und somit das Vertrauen in sich selbst bestärken.

Auf eine altersgerechte Art und Weise setzte das rund 70-minütige Theatherstück einen deutlichen Schwerpunkt in der Vorbeugung von Gewalt im Internet, per Handy und Spielkonsole. Dabei benennt das Theaterstück nicht nur die Problematik, sondern fördert die Widerstandskraft und Solidarität der Kinder untereinander, die Übergriffe per Handy und Internet keineswegs cool, sondern gemein finden.

Das Kölner Theatherstück …

  • fördert spielerisch ein gesundes Misstrauen gegen Angstmache, Mobbing, Grenzverletzungen und sexuelle Gewalt
  • stärkt mit Musik und Theater das Vertrauen von Kindern in die eigene Wahrnehmung und vermittelt Handlungskompetenzen gegen sexuellen Missbrauch
  • gibt Mädchen und Jungen das Zutrauen, dass es mutig ist, zu den eigenen Ängsten zu stehen und sich in komischen und belastenden Situationen Hilfe zu holen – denn: „Hilfe holen ist kein Petzen und kein Verrat!“
  • richtet sich an Mädchen und Jungen im Grundschulalter
  • tourt durch den gesamten deutschsprachigen Raum und kann von Schulen, Stadttheatern, Bürgerzentren, Pfarr- und Kirchengemeinden gebucht werden

Im Anschluss an die Vorführung wurde den Kindern ausgiebig Zeit gelassen, um Fragen zu stellen und Anmerkungen rund um das Theatherstück zu äußern. Mit Hilfe von zwei Mikrofonen haben die beiden Hauptdarsteller Themen wie „Gefühle, WhatsApp, Facebook, Petzen, Hilfe holen“ zusammen mit den Kindern thematisiert und besprochen.

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Zum Abschluss des Tages gab es von den beiden Klassenlehrerinnen noch ein Eis für jedes Kind.