Inklusives Theaterstück „Kleine Monster“

Am vergangenen Donnerstag besuchten die beiden zweiten und dritten Schulklassen zusammen mit ihren Klassenlehrerinnen das inklusive Theatherstück „Kleine Monster“ in Meppen.

Die Kooperation zwischen dem Kulturverein und dem Vitus Werk Meppen war schon mit dem Stück „Das Zauberland der Monks“ sehr erfolgreich, sodass nun ein weiteres Theaterstück eingeprobt und aufgeführt wurde.

Unter der Leitung von Martin Gliebe entwickelten rund hundert Beteiligte gemeinsam und mit viel Liebe zum Detail das Theaterstück „Kleine Monster“. Die Proben, das Einüben und Textelernen umfasste circa ein Jahr an Vorbereitungszeit. Knapp sechzig Kinder im Alter von 3-14 Jahren, ob mit einer Behinderung oder nicht, standen gemeinsam auf der Bühne und gaben ihr schauspielerisches Talent zum Besten. Die kleinen und großen Zuschauer im Publikum bekamen auf der Bühne viele Gefühlen mit und erlebten ein wirklich einzigartiges und außergewöhnliches Kinderstück, bei dem es um um Mut, Toleranz und viel Fantasie geht.

In dem Stück lernten die Grundschulkinder ein Mädchen namens Annie kennen. Sie ist ein Waisenkind und wächst im Heim auf, nachdem ihre Eltern bei einem Unfall verstarben. In einer Nacht führt sie ein Vogel in ein Versteck und durch den Blick in einen verzauberten Spiegel, verwandelt sie sich in einen silbernen Fuchs. Annie ist verwirrt, fürchtet sich, aber sie findet Kinder, die ihr Schicksal teilen, da sie ebenfalls von der bösen Hexe verzaubert wurden. Eine tiefe Freundschaft und Gemeinschaft entsteht. Gemeinsam beschließen die Kinder, die Situation, in der sie sich befinden, zu verändern – doch das geht nicht ohne Hindernisse. Auf ihrem Weg zu einer besseren Zukunft hilft ihnen ein Jäger und Rana, der Diener der Hexe. Am Ende gewinnt das Gute und die Kinder werden von ihrem bösen Zauber erlöst.

Mit einer kurzen, jedoch eindrucksvollen Nachricht wurden alle Zuschauer unter tobenden Applaus verabschiedet: „Wir sind die Kinder-die Zukunft sind wir“.