Projekt „Hospiz macht Schule“ an der Clemensschule durchgeführt

Die erste Novemberwoche stand in der vierten Klasse ganz im Rahmen des Projektes „Hospiz macht Schule“. Von Montag bis Freitag wurde das Projekt in den ersten vier Stunden von sechs ehrenamtlichen Hospizlern durchgeführt, die sich zum Teil extra Urlaub genommen hatten, um das Projekt durchzuführen.

Die Kinder setzten sich intensiv mit dem Thema „Leben und Tod“ auseinander, das sehr kindgerecht und abwechslungsreich vorbereitet war.

Jeder Morgen und Mittag endete mit einem gemeinsamen Lied. Der erste Tag stand unter dem Thema „Wandlungserfahrungen“. Die Mädchen und Jungen verglichen in Kleingruppen, wie sie sich und andere Lebewesen im Laufe ihres Lebens verändern. Dazu gestalteten sie unterschiedliche Plakate. Des Weiteren wurden zwei Geschichten intensiv besprochen und bearbeitet.

Der zweite Tag stand unter dem Thema „Krankheit und Leid“. In der dritten Stunde kam extra die Kinderärztin Frau Dr. Emme, die sich viel Zeit nahm und ausführlich und kindgerecht die Fragen der Kinder, die sie sich im Vorfeld in den Kleingruppen überlegt hatten, beantwortete.

Der dritte Tag stand unter dem Thema „Sterben und Tod“. Gemeinsam wurden der erste Teile des Films „Willi will’s wissen: Wie ist das mit dem Tod?“ geschaut und besprochen. Die Kinder gestalteten Bilder zum Thema „Wie stelle ich mir den Himmel vor“. Zusätzlich wurde die Thematik „Sterben“ mit Hilfe zweier Bilder vertieft besprochen.

Am vierten Tag wurde das Thema „Vom traurig sein“ mit den Kindern intensiv bearbeitet. Es wurden von den Kindern Blumentöpfe bemalt, die im Anschluss mit einer Bohnenpflanze mit Rankhilfe bepflanzt wurde. Die Rankhilfe stellte die Kinder dar, die andere Menschen in ihrer Trauer unterstützen. Im Anschluss schauten wir die letzten beiden Abschnitte des Filmes.

Der fünfte und letzte Tag stand unter dem Thema „Trost und trösten“. Die Kinder gestalteten zusammen ein Plakat mit einer Bohnenpflanze. An die Pflanze kamen Bohnenblätter mit Dingen, die jemandem helfen könnten, wenn er traurig ist.

Nach der Pause kamen die Eltern mit einigen Leckereien. Zuerst schauten sich alle zusammen den Film an und im Anschluss stellten die Kinder ihren Eltern die Ergebnisse der Projektwoche vor. Danach führten alle Beteiligten den Eltern den Lastentanz vor und der Klassenlehrer Herr Weitzel bedankte sich bei den Damen für eine rundum gelungene Woche. Zum Schluss gab es ein gemeinsames Essen, bei dem es einen regen Meinungsaustausch zwischen allen Beteiligten gab.

Wir möchten uns noch einmal beim Team der „Hospiz macht Schule“ Gruppe Meppen für die tolle Woche bedanken.

Bei unserem nächsten Sponsorenlauf im nächsten Jahr werden wir die Hälfte der Einnahmen dem Projekt „Hospiz macht Schule“ spenden. Hiermit möchte die Clemensschule die so bedeutsame und ehrenamtliche Arbeit der Hospizhelferinnen und Helfer finanziell unterstützen.

 

Eltern den Hospizhelferinnen ein kleines Präsent als Dankeschön für ihre tolle Arbeit.

Wir bedanken uns recht herzlich bei allen Mitwirkenden und hoffen auf weitere erfolgreiche Hospizprojekte an der Clemensschule.

Geplant ist, einen Teil des Erlöses des Sponsorenlauf in diesem Schuljahr für die Hospizbewegung zu spenden. Hiermit möchte die Clemensschule die so bedeutsame und ehrenamtliche Arbeit der Hospizhelferinnen und Helfer finanziell unterstützen.